Viele Menschen suchen nach Selbstfürsorge in zusätzlichen Aktivitäten, aber der größte Hebel ist oft das Weglassen. Selbstfürsorge ist häufig die Entscheidung, nicht noch mehr zu tun, sondern weniger zu tragen. Grenzen setzen bedeutet, dass Du klar kommunizierst, was möglich ist und was nicht. Das kann in der Arbeit sein, wenn Du Deadlines realistisch verhandelst und nicht automatisch alles annimmst. Das kann privat sein, wenn Du nicht jedes Wochenende verplant bist, nur damit niemand enttäuscht ist. Grenzen sind keine Mauern, sie sind Orientierung. Sie zeigen Anderen, wie sie mit Dir umgehen können, und sie schützen Dich davor, Dich zu verlieren.
Grenzen setzen heißt auch, Deine Aufmerksamkeit zu schützen. Wenn Du ständig springst, weil Nachrichten reinkommen, verliert Dein Gehirn Tiefe und Dein Nervensystem Ruhe. Selbstfürsorge ist dann, klare Zeiten zu definieren, in denen Du erreichbar bist, und Zeiten, in denen Du fokussiert oder offline bist. Du wirst überrascht sein, wie viel Energie zurückkommt, wenn Du nicht permanent im Reaktionsmodus bist.